Berlin (dpa) - Im Skandal um sexuelle Nötigung und Demütigungen in einer Bundeswehr-Kaserne rügen Verteidigungspolitiker die schleppende Informationspolitik der militärischen Führung. "Wieder einmal wurde das Parlament nicht rechtzeitig informiert, obwohl die Fakten schon seit einiger Zeit bekannt waren", sagte der SPD-Experte im Bundestag, Rainer Arnold, unter anderem der "Stuttgarter Zeitung". Agnieszka Brugger, Grünen-Bundestagsabgeordnete, sagte der "Schwäbischen Zeitung", das Ministerium habe schon Monate davon gewusst.