Berlin (SID) - Eisschnellläufer Nico Ihle ist bei seinem letzten Auftritt beim Heim-Weltcup in Berlin zum zweiten Mal auf das Podest gelaufen. Über 1000 m belegte der Sachse, der am Freitag über 500 m (34,83 Sekunden) gesiegt hatte, in 1:09,31 Minuten den dritten Platz. Der EM-Dritte musste sich nur Kai Verbij aus den Niederlanden (1:09,08) und dem Norweger Havard Holmefjord Lorentzen (1:09,23) geschlagen geben.

"Das war eines meiner besten Wochenenden. Ich bin sehr zufrieden", sagte Ihle, der zuvor einen erneuten Triumph auf der kurzen Sprintdistanz als Achter in 35,14 Sekunden verfehlt hatte. Die gleiche Platzierung hatte Ihle am Samstag über 1000 m (1:09,64 Minuten) erreicht, im zweiten Versuch lief es für Ihle deutlich besser. Joel Dufter (1:10,24) wurde am Sonntag Zehnter, Hubert Hirschbichler (beide Inzell/1:10,67) musste sich mit dem 16. Platz begnügen.

"Man sieht, wie stark das Niveau über 500 m ist", sagte Ihle nach seinem ersten Rennen am Sonntag. Ein Zwischenschritt vor dem Eingang der zweiten Kurve hatte ihn ein besseres Ergebnis gekostet: "Insgesamt ist die Zeit aber nicht so schlecht." Mit Blick auf die Einzelstrecken-WM in Südkorea (9. bis 12. Februar) habe er "überhaupt kein schlechtes Gefühl".

Der Sieg über 500 m ging in 34,81 Sekunden an Ruslan Murashow (Russland) vor den Niederländern Ronald Mulder (34,87) und Kai Verbij (34,98). 

Über 1000 m der Frauen verpassten die deutschen Starterinnen ein Top-10-Ergebnis. Gabriele Hirschbichler (1:18,22) wurde Elfte, ihre Inzeller Teamkollegin Roxanne Dufter (1:18,48) Zwölfte. Isabell Ost (Berlin/1:18,86) landete auf dem 14. Rang. Es siegte Heather Bergsma aus den USA (1:15,08).