Moskau (dpa) - Russland erkennt künftig Pässe aus den ostukrainischen Separatistengebieten an. Die Bewohner dieser Gebiete dürften auch visafrei nach Russland einreisen, verfügte Präsident Wladimir Putin in einem Erlass. Die ukrainische Regierung verurteilte den Schritt und sprach von einem Verstoß gegen die Minsker Vereinbarungen zur Beilegung des Konflikts in der Ostukraine. Moskau erkenne die illegitimen Führungen in Donezk und Luhansk an, hieß es in einer Stellungnahme des Außenministeriums in Kiew. Die Separatistenführungen begrüßten den Erlass dagegen.