Berlin (dpa) - Mit ihrem Spitzenkandidaten Martin Schulz zieht die SPD in einer Emnid-Umfrage erstmals seit einem Jahrzehnt wieder an der Union vorbei. Im "Sonntagstrend" für die "Bild am Sonntag" stieg die SPD im Vergleich zur Vorwoche um einen Punkt auf 33 Prozent. Die CDU/CSU verlor einen Punkt und kam auf 32 Prozent. Ein rot-rot-grünes Bündnis käme auf eine knappe Mehrheit. Finanzminister Wolfgang Schäuble erwartet, dass die Schulz-Festspiele in den Umfragen bald vorbei sind. Die Schau sei kurz, es müsse schon ein bisschen Substanz kommen, sagte Schäuble in der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin".