Straßburg (AFP) Der Europäische Menschenrechtsgerichtshof (EGMR) hat Italien in einem Fall schwerer häuslicher Gewalt verurteilt, weil der Staat nichts zum Schutz einer misshandelten Frau und ihrer Kinder vor dem gewalttätigen Mann getan hat. Die wiederholten Angriffe des alkoholabhängigen Mannes gipfelten in der Ermordung eines Sohnes und einem Mordversuch an der Familienmutter. Diese hatte mehrfach die Behörden um Schutz gebeten, ohne dass diese aktiv wurden.