Belgrad (SID) - Stabhochsprung Männer (Freitag 17.00 Uhr): 

Schafft Vize-Weltmeister Raphael Holzdeppe seine erste internationale Medaille unter dem Hallendach? Das ist eine der Fragen in Belgrad. Der große Favorit ist der Pole Piotr Lisek, der in dieser Saison bereits 6,00 m übersprang. Dahinter ist alles offen. Weltrekordler Renaud Lavillenie musste seine Teilnahme verletzungsbedingt absagen.

60 m Hürden Frauen (Freitag 19.55 Uhr):

Gewinnt Shooting-Star Pamela Dutkiewicz? Setzt sich doch Freiluft-Europameisterin Cindy Roleder durch? Oder gibt es doch noch eine Überraschungssiegerin? Bei den deutschen Meisterschaften überraschte Dutkiewicz mit einer Weltklassezeit von 7,79 Sekunden. So schnell lief seit der Wende keine deutsche Hürdensprinterin mehr. Auch nicht Vize-Weltmeisterin Roleder (7,84), die in Belgrad auf Revanche aus ist. Allerdings ist auch die EM-Zweite Alina Talai (Weißrussland) nicht zu vergessen.

Kugelstoßen Männer (Samstag 19.20 Uhr):

Titelverteidiger David Storl ist der Favorit. Natürlich. Doch das Rennen ist vielleicht so offen wie seit langem nicht mehr. Der Tscheche Tomas Stanek und der Pole Konrad Bukiowiecki liegen in Reichweite. Dazu will der ehemalige Hallen-Europameister Asmir Kolasinac vor eigenem Publikum glänzen.

1500 m Frauen (Samstag 19.45 Uhr):

Lauf-Hoffnung Konstanze Klosterhalfen überraschte bei der DM in 4:04,91 Minuten mit einer ganz starken Zeit, nur Brigitte Kraus (1985) war als Deutsche jemals schneller als die 20-Jährige. In Europa steht die Niederländerin Sifan Hassan auf Platz eins, sie startet jedoch nicht. Dafür allerdings die starke Britin Laura Muir, die zuletzt in Karlsruhe einen Europarekord über 3000 m aufstellte.

Dreisprung Männer (Sonntag 16.04 Uhr):

Über 17 Meter schaffte es Europameister Max Heß in dieser Saison noch nicht, das hat sich der Hallen-Vizeweltmeister für Belgrad vorgenommen. Die Marke muss er für einen erneuten Titel wohl auch überspringen, vor allem die Franzosen zeigten sich bisher in guter Form.

60 m Frauen (Sonntag 18.10):

Gerade einmal fünf Hundertstelsekunden liegen zwischen den besten elf Sprinterinnen in Europa. Mit dabei: Rebekka Haase. Die 24-Jährige vom LV Erzgebirge überzeugte in dieser Saison mit einer Bestzeit von 7,14 Sekunden. Lisa Mayer (7,18) und Alexandra Burghardt (7,19) sind nur unwesentlich langsamer.