Berlin (AFP) Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) wendet sich gegen zu starke Auflagen für soziale Netzwerke im Kampf gegen Hassbotschaften und Fake News. "Unverhältnismäßige Belastungen" für europäische Internet-Service-Provider müssten verhindert werden, schrieb Zypries nach Angaben des Hamburger Nachrichtenmagazins "Spiegel" in einem Brief an den Vizepräsidenten der EU-Kommission, Andrus Ansip. Sie bedauere "Forderungen in die Richtung, die Verantwortlichkeit der Plattformbetreiber derart auszuweiten, dass sie einer Privatisierung der Rechtsdurchsetzung gleichkommt".