Paris (AFP) Die rechtsextreme französische Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen hat sich geweigert, einer Vorladung der Ermittlungsrichter im Rahmen der Scheinbeschäftigungsaffäre im EU-Parlament Folge zu leisten. Die Front-National-Chefin sei für kommenden Freitag vorgeladen worden, habe den Ermittlungsrichtern aber schriftlich zu verstehen gegeben, dass sie der Vorladung vor Ende des Präsidentschaftswahlkampfs nicht folgen werde, verlautete am Freitag aus Ermittlerkreisen. Le Pens Anwalt Rodolphe Bosselut bestätigte die Information.