Augsburg (SID) - Die Bundesliga-Stiftung fördert künftig das integrative Fußballprojekt "Fremd wird Freund" von Torwart Andreas Luthe (FC Augsburg) und dem früheren U19-Nationaltorhüter Jonas Ermes. Das wurde am Mittwoch im Rahmen einer Auftaktveranstaltung in Augsburg bekannt gegeben. Unterstützt wird das Projekt vom Bundesligisten FC Augsburg sowie von Bundestags-vizepräsidentin Claudia Roth als prominenter Schirmherrin.

Das Ziel ist die bessere Integration junger Flüchtlinge in die Gesellschaft. Mit Hilfe Augsburger Amateurvereine führt das offene Fußballangebot geflüchtete und in Deutschland geborene Kinder zusammen.

"Der Fußball ist ein ideales Instrument, um sich kennenzulernen und Berührungsängste abzubauen. Durch die regelmäßigen Trainingseinheiten schaffen wir Begegnungsstätten, in denen Integrationsprozesse eingeleitet werden können und Freundschaften entstehen", sagte Luthe. Der 29 Jahre alte Keeper des FCA hatte 2015 zusammen mit Ermes die Initiative "In safe hands e.V." ins Leben gerufen, die Träger des Projekts ist.

Schon seit Jahren setzt sich die Bundesliga-Stiftung für das Thema Integration ein. Neben den Leuchtturmprojekten "Willkommen im Fußball", "Lernort Stadion" und "Fußball trifft Kultur" unterstützt sie jährlich auch den "Erinnerungstag im deutschen Fußball" zum Gedenken an die Befreiung der Überlebenden des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau sowie die "Internationalen Wochen gegen Rassismus".