Berlin (dpa) - Bei Knie- und Hüftgelenkarthrosen sowie Unterschenkel- und Sprunggelenkbrüchen gibt es die häufigsten Beschwerden von Patienten über ärztliche Behandlungsfehler. Dies geht aus einer aktuellen Statistik der Bundesärztekammer hervor. Im vergangenen Jahr trafen danach die Gutachterkommissionen und Schlichtungsstellen bundesweit 7639 Entscheidungen zu mutmaßlichen Behandlungsfehlern, gut 400 mehr als im Vorjahr. In 2245 Fällen habe tatsächlich ein Behandlungsfehler oder eine mangelnde Risikoaufklärung vorgelegen. In 1845 Fällen habe dies zu einem Gesundheitsschaden geführt.