Genf (AFP) Seit Beginn der militärischen Offensive zur Rückeroberung von West-Mossul im Norden des Irak sind dort nach Angaben der UNO mindestens 300 Zivilisten getötet worden. Wie ein Sprecher des UN-Menschenrechtskommissariats am Dienstag in Genf mitteilte, bezieht sich die Zahl von insgesamt 307 zivilen Todesopfern auf die Zeit zwischen dem 17. Februar und dem 22. März. Die irakischen Truppen und die von den USA angeführte Militärkoalition starteten Mitte Februar ihre Offensive, um die Dschihadistenmiliz IS aus ihrer letzten Hochburg im Irak zu vertreiben.