Hamburg (SID) - Was steht an?

Mit den Weltmeisterschaften in Helsinki beginnt am Mittwoch für die Eiskunstläufer der Höhepunkt des vorolympischen Winters. Erstmals seit dem Grand-Prix-Finale im Dezember 2016 in Marseille treffen alle Weltklasseathleten aufeinander.

Was können die deutschen Athleten erreichen?

Vorsichtige Hoffnungen auf eine Medaille dürfen sich die fünfmalige Paarlauf-Weltmeisterin Aljona Savchenko und ihr neuer Partner Bruno Massot machen. Die 33-Jährige hat einen im November erlittenen Bänderanriss im Knöchel mittlerwele auskuriert, ihr Partner allerdings kämpfte zuletzt mit Rückenproblemen. Noch gehandicapt von der Blessur der gebürtigen Ukrainerin holten die beiden Oberstdorfer bei den europäischen Titelkämpfen im Januar im tschechischen Ostrau die Silbermedaille.

Worum geht es in Helsinki über die Vergabe von Titeln und Medaillen hinaus noch?

Um die Startplätze für die Olympischen Winterspiele 2018 im südkoreanischen Pyeongchang. Dafür ist Rang 16 im Paarlauf, ein 19. Platz im Eistanz sowie Rang 24 in den Einzeldisziplinen erforderlich. Überdies können die Läufer der Deutschen Eislauf-Union Qualifikationspunkte für den olympischen Team-Wettbewerb in Pyeongchang sammeln.

Gibt es eine zweite Olympiachance?

Ja, und es ist sogar ein Heimspiel. In der letzten Septemberwoche werden bei der Nebelhorn-Trophy in Oberstdorf die restlichen 21 Olympiatickets vergeben.

Was läuft im Fernsehen?

Der aus deutscher Sicht besonders interessante Paarlauf-Wettbwerb wird am Mittwoch (17.15 MESZ) sowie am Donnerstag (18.00 MESZ) live von Eurosport 1 übertragen. Der ARD-Sender ONE bietet am Sonntag (13.00 MESZ) Livebilder vom Schaulaufen an.