Rom (AFP) Italien steuert auf eine vorgezogene Parlamentswahl im Herbst zu. Bislang macht Staatspräsident Sergio Mattarella die Auflösung des derzeitigen Parlaments von einem klaren Wahl-Fahrplan abhängig. Nun scheinen die regierende Demokratische Partei (PD), die populistische Fünf-Sterne-Bewegung (M5S), die rechtsgerichtete Forza Italia (FI) und die rassistische Lega Nord nach monatelangen Verhandlungen eine Einigung erzielt zu haben, die sich am deutschen Wahlsystem orientiert.