Straßburg (AFP) Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat Russland wegen eines umstrittenen Gesetzes zu "Homosexuellen-Propaganda" verurteilt. Das Gesetz habe Schwulenfeindlichkeit in Russland gefördert und sei "unvereinbar mit den Werten einer demokratischen Gesellschaft", urteilten die Straßburger Richter am Dienstag. Das seit 2013 geltende Gesetz stellt positive Äußerungen über Homosexualität, angebliche "Schwulenpropaganda", in Anwesenheit von Minderjährigen oder über Medien wie das Internet unter Strafe.