Den Haag (AFP) Mehr als zwei Jahrzehnte nach dem Massaker im bosnischen Srebrenica fordern mehr als 200 niederländische Ex-Blauhelmsoldaten von ihrer Regierung Entschädigungen für ihre Entsendung in die damalige UN-Schutzzone. Seine 206 Mandanten verlangten eine Entschädigung von jeweils 22.000 Euro, sagte der Anwalt Michael Ruperti am Montagabend in der Talksendung "Jinek". Die Gesamtforderung würde sich damit auf rund 4,5 Millionen Euro belaufen.