St. Petersburg (SID) - Der erste Confed-Cup-Sieg der deutschen Fußball-Nationalmannschaft hat sich für die 21 Spieler von St. Petersburg auch finanziell gelohnt. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) zahlt jedem Mitglied des Kaders von Bundestrainer Joachim Löw 50.000 Euro Prämie für den historischen Erfolg in Russland.

Ausgehandelt hatte diesen Betrag der eigentliche Mannschaftsrat um Kapitän Manuel Neuer, der wie zahlreiche andere Weltmeister bei der Mini-WM fehlte. Der Verband kann sich die Ausgabe in Höhe von insgesamt 1,05 Millionen Euro leisten: Von Weltverband FIFA erhielt er als Sieger eine Prämie von umgerechnet knapp 4,4 Millionen Euro. Dennoch hatte Präsident Reinhard Grindel angesichts weiterer Kosten für Personal, Kost und Logis betont, dass sich die Turnierteilnahme für den Verband auch im Erfolgsfall nicht rechnen würde.