München (AFP) Die Türkei lässt die nach dem Putschversuch im vergangenen Juli geflohenen Soldaten einem Bericht zufolge systematisch bespitzeln. Der Generalstab habe alle türkischen Militärattachés sowie die türkischen Offiziere auf Nato-Stützpunkten im Ausland angewiesen, die ehemaligen Kameraden auszuforschen, berichteten "Süddeutsche Zeitung", NDR und WDR am Dienstag. Unter anderem wolle Ankara wissen, wo diese wohnen, ob sie Asylanträge gestellt haben und ob sie in Kontakt zu westlichen Regierungen oder Medien stehen.