Oslo (AFP) Das Nobelkomitee hat den chinesischen Behörden eine erhebliche Mitverantwortung am Tod des Friedensnobelpreisträgers Liu Xiaobo gegeben. "Wir finden es zutiefst verstörend, dass Liu Xiaobo nicht in eine Einrichtung verlegt wurde, in der er eine angemessene medizinische Behandlung hätte bekommen können, bevor das Endstadium seiner Krankheit begann", erklärte die Präsidentin des Komitees, Berit Reiss-Andersen, am Donnerstag in Oslo.