Hamburg (SID) - Am Sicherheitskonzept für den Triathlon-Weltcup am Wochenende in Hamburg wird sich nach den schweren Krawallen beim G20-Gipfel in der Hansestadt nichts ändern. "Seit dem vergangenen Wochenende liegen uns keine neuen Erkenntnisse vor. Wir bleiben aber auf dem erhöhten Niveau, das schon seit Monaten üblich ist", sagte Hamburgs Innensenator Andy Grote am Donnerstag.

Im Verlauf des Treffens der 20 wichtigsten Regierungschef war es in der norddeutschen Metropole an mehreren Tagen zu gewalttätigen Ausschreitungen gekommen. Dabei wurden 476 Polizeibeamte verletzt, einige von ihnen schwer.

Beim größten Triathlon der Welt gehen 10.500 sogenannte "Jedermänner" wahlweise auf die Sprintdistanz oder die Olympische Distanz. Die 16. Auflage des Hamburg-Triathlons ist auch die fünfte von insgesamt neun Stationen der ITU World Triathlon Series.