Berlin (SID) - Auf den Weg zu alten Erfolgen sieht DOSB-Präsident Alfons Hörmann auf die deutschen Fechter noch viel Arbeit zukommen. "Unterm Strich ist es sicherlich einer der Verbände, die nennenswerte Umstrukturierungen und Neuaufstellungen vor sich haben", sagte Hörmann vor der am Mittwoch beginnenden Fecht-WM in Leipzig dem SID: "Das werden wir partnerschaftlich angehen und hoffentlich die Weichen stellen, damit der Fechtsport an alte Zeiten und gute Zeiten anknüpft."

Bei den Sommerspielen in Rio im vergangenen Jahr hatte es erstmals seit 1980 keine deutsche Olympiamedaille im Fechten gegeben. Inzwischen hat der Deutsche Fechter-Bund (DFeB) einen Umbruch eingeleitet und geht mit acht Debütanten in die Titelkämpfe.

"Die Frage, wo der Fechtsport steht, kann man nach der WM besser beantworten als vor der WM", sagte Hörmann und ergänzte: "Es wäre schön, wenn der ein oder andere zählbare Erfolg entsteht."