Berlin (SID) - ENGLAND

Times: "Vor nicht allzu langer Zeit war ein britischer Tour-Sieger unvorstellbar, etwa wie ein Sieger im Riesenslalom von den Bermudas. Doch so wie Chris Froome darüber spricht, fünf weitere Jahre Rennen fahren zu wollen, wird dieses Land bald den erfolgreichsten Tour-Teilnehmer der Geschichte haben."

Daily Mail: "Ungeachtet der Kontroverse über medizinische Ausnahmegenehmigungen will das Team Sky die Tour für weitere Jahre dominieren. Chris Froome peilt 2018 seinen nächsten Triumph an."

Sun: "VA VA FROOME - Chris Froome feiert seinen vierten Tour-Titel mit Champagner."

Daily Telegraph: "Froome ist nur noch einen Schritt vom Rekord von Jacques Anquetil, Eddy Merckx, Bernard Hinault und Miguel Indurain entfernt."

SCHWEIZ

Neue Zürcher Zeitung: "Die Frankreich-Rundfahrt ist im Zeitfahren entschieden worden. Die Gegner des Siegers Chris Froome müssen analysieren, ob sie in der Vorbereitung die Schwerpunkte richtig gesetzt haben."

Tagesanzeiger: "Froomes größte Prüfung kommt noch. Der vierte Tour-Gesamtsieg ist sein wichtigster. Nie wurde er von der Konkurrenz stärker gefordert. Doch das nächste Jahr dürfte für den Briten noch schwieriger werden."

Luzerner Zeitung: "Froome prägt eine Ära. Allerdings eine Ära ohne Helden. Den eigenen Heldenstatus verpasste er, als im letzten Jahr beim Crash am Mont Ventoux für sich eine Zeitgutschrift forderte und erhielt."

ITALIEN

Gazzetta dello Sport: "Merci Froome. Mit seiner Menschlichkeit hat er bei dieser Tour de France viele Fans gewonnen. Eine fantastische Mannschaft hat seinen Sieg ermöglicht. Froome bleibt jedoch einer der wirklich Großen."

Corriere dello Sport: "Froome vermischt bei der großen Feier auf den Champs Elysees Bier und Champagner. Der Sieger setzt jetzt auf die Vuelta, die in 26 Tagen beginnt. Und Froome hat beste Chancen, eine meisterhafte Saison zu feiern."

Repubblica: "Chris Froome bewegt sich auf den Spurren von Großen wie Merckx, Anquetil, Hinault und Indurain. Froome hat mit Mühe gewonnen, sein Sieg ist einem unglaublichen Team zu verdanken, das ihn zu Erfolg getrieben hat."

Corriere della Sera: "Froome erobert die Champs Élysées, doch er glänzt nicht. Er hat keine einzige Etappe gewonnen und nie wirklich angegriffen. Er war wie noch nie so von seinem Sky-Team abhängig."

Il Giornale: "Froome IV, König ohne Volk. Chris, der Tour-Herrscher, ist nicht besonders beliebt. Er leidet unter der Aversion, die ein zu reiches und zu starkes Team weckt. Sogar die Engländer sind nicht von ihm begeistert, weil er nicht englisch genug ist. Schließlich ist er in Nairobi zur Welt gekommen. Er ist bestimmt kein Star wie Sir Bradley Wiggins".

SPANIEN

MARCA: "Chris Four. Chris Froome vergrößert seine Historie nach seinem vierten Toursieg. Der Brite hat gezeigt,dass er der kompletteste Fahrer der aktuellen Rennszene ist." 

AS: "Der vierte Toursieg für Froome. Triumphaler Spaziergang des Favoriten. Froome ist der absolutistische König der Tour de France. Froome ist im Radsport die Referenz dieser Epoche, er ist auf den Spuren der Monarchen Anquetil, Merckx, Hinault und Indurain. 

SPORT: "Chris Froome, nur noch einen Schritt entfernt vom Legendenstatus. Der Brite erobert zum vierten Mal den französischen Rennklassiker. Jetzt ist er nur noch einen Sieg entfernt von den legendären Anquetil, Merckx, Hinault und Indurain. Momentan kann ihm da keiner das Wasser reichen."

El Mundo Deportivo: "Chris Froome erobert seinen vierten Tourerfolg und Groenewegen gewinnt in Paris. Die 21. und letzte Etappe der Tour de France endet so wie man es eigentlich auch erwartet hat. Für Froome wurde es zur lockeren Angelegenheit, jetzt stellt sich die Frage, ob er nächstes Jahr nochmal einen drauflegen kann."