Genf (dpa) - Angesichts der weltweiten Hepatitis-Epidemie drängt die Weltgesundheitsorganisation darauf, in allen Ländern der Welt schon Neugeborene gegen die Leberentzündung vom Typ B zu impfen. Auch in den wohlhabenderen Ländern steige die Zahl der Fälle, etwa durch Migration, sagte Marc Bulterys vom WHO-Hepatitis-Programm anlässlich des Welt-Hepatitis-Tages. Hepatitis, auch Gelbsucht genannt, kann zu Krebs führen. Die WHO sieht gute Fortschritte, neue Infektionen bis 2030 um 90 Prozent zu reduzieren.