München (AFP) Nach Überzeugung des Bundesfinanzhofs (BFH) in München dürfen bei einer künstlichen Befruchtung mehr Eizellen befruchtet werden, als der Frau später eingesetzt werden sollen. Der entsprechende sogenannte deutsche Mittelweg verstößt nicht gegen das Embryonenschutzgesetz, wie der BFH in einem am Mittwoch veröffentlichten Urteil entschied. Die entsprechenden Kosten können Paare daher als außergewöhnliche Belastungen steuerlich geltend machen. (Az: VI R 34/15)