Berlin (AFP) Die Bundesregierung hat zurückhaltend auf die Forderung von SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz nach einem Abzug der in Deutschland gelagerten US-Atomwaffen reagiert und auf die Vereinbarungen im Koalitionsvertrag verwiesen. Dort stehe einerseits, dass sich die große Koalition "fest" zum Ziel eines vollständigen Verzichts auf Atomwaffen bekenne, sagte Vize-Regierungssprecherin Ulrike Demmer am Mittwoch in Berlin. Andererseits würden einige Staaten nukleare Waffen nach wie vor als Mittel militärischer Auseinandersetzung betrachten.