London (AFP) In Großbritannien ist eine Debatte über den Einfluss des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) nach dem Brexit entbrannt. Das Vereinigte Königreich sei nach dem EU-Austritt zwar nicht mehr der "direkten" Gerichtsbarkeit des EuGH unterworfen, teilte die Regierung in London am Mittwoch mit. Es gebe aber bewährte Mechanismen zur juristischen Zusammenarbeit der EU mit Drittstaaten "ohne direkte" Zuständigkeit des EuGH. Es sei auch denkbar, dass sich Großbritannien in einer Übergangsphase nach dem Brexit vorerst weiter der Rechtsprechung des EU-Gerichts unterwerfe, erklärte das Brexit-Ministerium.