Bondo (dpa) - Nach dem gewaltigen Bergsturz im Schweizer Kanton Graubünden haben Hubschraubermannschaften bis in die Nacht nach den acht Vermissten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gesucht. Mit Scheinwerfern und Wärmebildkameras flogen sie das beliebte Wandergebiet im Bondasca-Tal an der italienischen Grenze immer wieder ab, bislang ohne Erfolg. Aus Sicherheitsgründen wurde die Suche dann eingestellt. Sie soll heute bei Tagesanbruch fortgesetzt werden. Vorgestern waren Unmengen Fels und Geröll von einem Berg abgebrochen und ins Tal gedonnert.