Nürnberg (dpa) - Die Präsidentin des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, Jutta Cordt, hat die Auswertung von Handy-Daten von Flüchtlingen gegen Kritik verteidigt. Es sei ein zusätzliches System, eine Unterstützung für die Entscheider. Das sagte sie der dpa. Sie betonte, die Handy-Daten sollten nur als "Ultima Ratio" genutzt werden, wenn sie Zweifel an der Herkunft hätten, die sie nicht anders verifizieren könnten. Im September will das BAMF bundesweit mit dem Auslesen von Datenträgern von Flüchtlingen starten. Kritiker hatten dies unter anderem als Eingriff in Bürgerrechte bezeichnet.