Cox's Bazar (AFP) Seit der Eskalation der Gewalt in Myanmar vor rund zehn Tagen sind im Nachbarland Bangladesch nach Angaben der UNO 87.000 Flüchtlinge angekommen, die meisten von ihnen Mitglieder der muslimischen Rohingya-Minderheit. Weitere 20.000 warteten an der Grenze auf Einlass nach Bangladesch, hieß es in einem am Montag veröffentlichten UN-Bericht. In Bangladesch lebten zuvor bereits etwa 400.000 Rohingya-Flüchtlinge unter elenden Bedingungen in Camps an der Grenze zu Myanmar.