Düsseldorf (SID) - Düsseldorf hat mit dem Grand Départ der Tour de France einen Verlust von 7,84 Millionen Euro gemacht. Das geht aus dem Abschlussbericht der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft Deloitte hervor, den Oberbürgermeister Thomas Geisel am Mittwoch präsentierte. Ausgaben von 15,85 Millionen Euro standen Einnahmen von knapp über acht Millionen Euro gegenüber.

"Der Grand Départ war ein großer Erfolg für die Landeshauptstadt Düsseldorf und hat ihren Bekanntheitsgrad und ihr Image in der Welt, aber auch als verlässlicher Partner in der Region, verändert. Das zeigen Äußerungen aus dem In- und Ausland", sagte SPD-Politiker Geisel: "Wir wollten mit der Ausrichtung des Grand Départ einen Schub für unser Stadtmarketing, für Düsseldorf als Fahrradstadt und als starkes Signal für die deutsch-französische Freundschaft, sowie die regionale Zusammenarbeit erreichen. Das ist uns gelungen."

Im Ratsbeschluss von November 2015 waren Einnahmen in Höhe von nur drei Millionen Euro und Ausgaben von 11,1 Millionen Euro vorgesehen, sodass sich eine Unterdeckung von 8,1 Millionen Euro ergab. Die gestiegenen Ausgaben wurden durch Sicherheitsvorkehrungen, Verkehrslenkungsmaßnahmen und strukturelle Maßnahmen begründet. Die Tour des France war am 1. Juli in der NRW-Landeshauptstadt gestartet und hatte über eine Million Zuschauer trotz Regenwetters an die Strecke gelockt.