Genf (AFP) Erstmals haben UN-Ermittler die syrische Regierung für den Giftgasangriff Anfang April in Chan Scheichun verantwortlich gemacht. Die syrischen Streitkräfte hätten bei ihren Luftangriffen auf die Ortschaft am 4. April das Giftgas Sarin eingesetzt und mehr als 80 Menschen getötet, hieß es in einem am Mittwoch in Genf veröffentlichten Bericht der UN-Untersuchungskommission zur Lage der Menschenrechte in Syrien. Westliche Regierungen hatten bereits in den Wochen nach dem Giftgasangriff die syrische Regierung dafür verantwortlich gemacht.