Sarasota (SID) - Die junge deutsche Ruder-Mannschaft ist am ersten Finaltag der WM in Sarasota/Florida in den olympischen Klassen leer ausgegangen. Für das beste Ergebnis sorgte noch der Doppelvierer der Frauen mit Rang vier. Die drei übrigen für das Finale qualifizierten Boote des Deutschen Ruderverbandes (DRV) landeten am Samstag jeweils auf dem sechsten und damit letzten Platz ihres Laufs.

Die letzten Medaillenchancen haben am Sonntag der als Goldfavorit geltende Deutschland-Achter und Tim Ole Nakse im Einer. Damit steht schon jetzt das schlechteste WM-Abschneiden des DRV seit mehr als 30 Jahren fest. Nur zwei Medaillen in den 14 olympischen Klassen hatte der Verband zuletzt bei den Titelkämpfen 1986 geholt.

Der Doppelvierer der Frauen mit Daniela Schultze (Potsdam), Charlotte Reinhardt (Dorsten), Frauke Hundeling (Hannover) und Frieda Hämmerling (Kiel) lag nach 1400 der 2000 m noch auf dem dritten Rang, am Ende fehlten 1,63 Sekunden zu Bronze.

Jeweils auf dem sechsten Rang landeten der Vierer ohne Steuermann, der durch Krankheit geschwächte Zweier ohne Steuerfrau und der Leichtgewichts-Doppelzweier der Männer.