Berlin (AFP) Die rheinland-pfälzische SPD-Ministerpräsidentin Malu Dreyer hält es für ausgeschlossen, dass sich die Sozialdemokraten doch noch auf Koalitionsgespräche mit der Union einlassen. Die Festlegung der SPD, in die Opposition zu gehen, sei "unumstößlich", sagte Dreyer den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagsausgaben). "20,5 Prozent sind kein Wählerauftrag, um eine Regierungsbildung anzustreben." Eine große Koalition sei ohnehin immer nur eine Notlösung. "Sie stärkt die politischen Ränder - und schadet der Demokratie."