Berlin (AFP) Vermieter müssen Betriebskostenabrechnungen so aufschlüsseln, dass Mieter etwaige haushaltsnahe Dienstleistungen steuerlich geltend machen können. Zu diesem Schluss kam in zweiter Instanz das Landgericht Berlin in einem am Mittwoch getroffenen Urteil. Die Aufschlüsselungspflicht besteht demnach selbst dann, wenn der Mietvertrag eine gegenteilige Klausel enthält (Az. 18S339/16).