Nairobi (AFP) In der Krise um die Präsidentschaftswahl in Kenia gerät die umstrittene Wahlkommission zunehmend unter Druck: Eines von sieben Kommissionsmitgliedern, Roselyn Akombe, trat am Mittwoch zurück und warf ihren Kollegen politische Befangenheit vor. "Die Kommission in ihrem jetzigen Zustand kann sicher keine glaubwürdige Wahl am 26. Oktober garantieren", schrieb sie in einer Erklärung aus New York. "Ich will nicht Teil einer solchen Verhöhnung sein". Aus Angst um ihr Leben will sie vorerst im Ausland bleiben.