Berlin (dpa) - Die Bundesregierung hat die Verlängerung von gleich sieben Auslandseinsätzen der Bundeswehr beschlossen - allerdings nur um jeweils drei Monate. Damit soll die Zeit bis zur Bildung einer neuen Regierung überbrückt werden. Unter den sieben Einsätzen sind die beiden größten der Bundeswehr: Die UN-Friedensmission in Mali und der Ausbildungseinsatz in Afghanistan. Auch die Beteiligung am Kampf gegen die Terrororganisation Islamischer Staat in Syrien und im Irak mit "Tornado"-Aufklärungsflugzeugen ist dabei. Über die Verlängerung der Einsätze muss der neue Bundestag noch abstimmen.