Berlin (dpa) - Bei der Erforschung der spektakulären Kunstsammlung von Cornelius Gurlitt ist erneut ein Fall von NS-Raubkunst nachgewiesen worden. Die Experten konnten ein Frauenporträt des französischen Malers Thomas Couture als Eigentum des hochrangigen jüdischen Politikers und Nazi-Gegners Georges Mandel identifizieren. Ein winziges repariertes Loch in dem Gemälde habe auf die Spur Mandels geführt, hieß es. Kulturstaatsministerin Monika Grütters sprach von einem wichtigen Ergebnis.