Darmstadt (dpa) - Unter den Vorschlägen für das nächste "Unwort des Jahres" sind Begriffe wie "Geburten-Dschihad" und "Krawall-Touristen" im Rennen. Dies teilte die sprachkritische Jury in Darmstadt mit. Die erste Bezeichnung stammt aus der Diskussion über eine angebliche Islamisierung Deutschlands, die zweite steht im Zusammenhang mit der Gewalt beim G-20 Gipfel in Hamburg. Das "Unwort des Jahres 2017" soll am 16. Januar 2018 in Darmstadt bekanntgegeben werden. Für 2016 war der Begriff "Volksverräter" gewählt worden.