Johannesburg (dpa) - Der Al-Kaida-Ableger in Mali hat den tödlichen Anschlag auf die UN-Friedenstruppe im Norden des Landes für sich reklamiert. Das berichtete die auf die Analyse dschihadistischer Propaganda spezialisierte US-Plattform Site. Bei dem Anschlag waren am Vortag vier Blauhelmsoldaten getötet wurden. Die Dschihadistengruppe Nusrat al-Islam wal Muslimeen erklärte demnach, sie habe fünf Soldaten getötet. Die UN-Friedensmission hatte ihrerseits mitgeteilt, auch ein malischer Soldat sei getötet worden.