Rom (dpa) - Papst Franziskus trifft heute in Myanmar die mittlerweile umstrittene Regierungschefin des Landes, Aung San Suu Kyi. Die Friedensnobelpreisträgerin wird international dafür kritisiert, dass sie das Militär bei der Verfolgung der muslimischen Minderheit Rohingya gewähren lasse. Bei dem Treffen wird mit Spannung erwartet, ob sich der Papst direkt zu dem Konflikt äußert und das in Myanmar verpönte Wort "Rohingya" ausspricht. Franziskus ist der erste Papst, der Myanmar besucht. Mehr als 620 000 Rohingya-Angehörige sind vor Gewalt ins benachbarte Bangladesch geflüchtet.