Genf (dpa) - Die syrische Regierung will nach Informationen aus Damaskus überraschend zunächst keine Vertreter zu der seit Wochen geplanten neuen Runde der Syrien-Friedensgespräche nach Genf schicken. Aus Kreisen der Delegation hieß es, die Vertreter der Regierung seien noch in Damaskus. Sie hätten nicht die Absicht, demnächst aufzubrechen. Das werde erst geschehen, wenn es "eine Einigung über die Tagesordnung" gebe. Grund der Verzögerung sei die Forderung der Oppositionsvertreter, über eine neue Verfassung und Wahlen zu sprechen. Das sieht auch eine UN-Resolution vor.