Berlin (AFP) Fünf Jahre nach Einführung des Gesetzes zur religiös motivierten Beschneidung von Jungen haben mehrere Kinderschutzverbände und Ärztevertreter die Regelung heftig kritisiert. Diese habe "schwerwiegende Auswirkungen" für die betroffenen Jungen, erklärten am Montag unter anderem der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ), die Deutsche Gesellschaft für Kinderchirurgie, die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin und der Kinderschutzverein Mogis. Zudem fehle bislang eine breite Aufklärung der Eltern durch Behörden.