Wien (AFP) Zwei Monate nach der Parlamentswahl in Österreich haben sich die konservative ÖVP und die rechtspopulistische FPÖ auf ein Regierungsbündnis geeinigt. Das teilten die beiden Parteien nach Abschluss der Koalitionsverhandlungen am Freitagabend in Wien mit. Bei der Parlamentswahl am 15. Oktober war die ÖVP mit 31,5 Prozent der Stimmen stärkste Kraft geworden, die FPÖ wurde mit 26 Prozent drittstärkste Kraft hinter den Sozialdemokraten (26,9 Prozent) des bisherigen Bundeskanzlers Christian Kern.