Nürnberg (dpa) - Trotz der immensen Verluste bei der Bundestagswahl ist CSU-Chef Horst Seehofer in seinem Amt bestätigt worden - allerdings mit seinem bislang schlechtesten Ergebnis. Nach der demonstrativen Einigung im erbitterten Machtkampf mit seinem Rivalen Markus Söder erhielt er beim Parteitag in Nürnberg 83,7 der Stimmen - nach 87,2 Prozent vor zwei Jahren. Seehofer sagte zum Ergebnis: "Das ist eine gute Grundlage für das, was auf uns wartet in München und Berlin." Bayerns designierter Ministerpräsident Markus Söder hatte seine Partei zuvor zu einem Signal der Geschlossenheit aufgerufen.