Nürnberg (dpa) - Trotz der historischen Pleite bei der Bundestagswahl hat die CSU ihren Vorsitzenden Horst Seehofer im Amt bestätigt - allerdings mit seinem bislang schlechtesten Ergebnis. Nach der demonstrativen Einigung im erbitterten Machtkampf mit seinem Rivalen Markus Söder erhielt er auf dem Parteitag in Nürnberg 83,7 der Stimmen. Söder soll vom Parteitag zum Ministerpräsidenten-Kandidaten gekürt werden. Seehofer sieht in der Kür der Doppelsitze eine Zeitenwende. "Mit dem heutigen Tag läuten wir eine neue Ära in der Christlich-Sozialen Union ein", sagte er.