Berlin (dpa) - Das Gedenken nach dem Anschlag auf dem Berliner Breitscheidplatz kommt aus Sicht einer Psychologin für Hinterbliebene und Überlebende der Tat zu spät. "Nach einem schrecklichen Ereignis möchte man eine relativ schnelle Reaktion, zur Unterstützung, zum Trost", sagte die Direktorin der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Berliner Charité, Isabella Heuser, der Deutschen Presse-Agentur. "Dass Frau Merkel erst jetzt wie aus dem Nichts kommt, ist nicht zu verstehen", so Heuser.