Oslo (SID) - Die Antidopingagentur Norwegens will keine Dopingfahnder für die bevorstehenden Olympischen Winterspiele im südkoreanischen Pyeongchang (9. bis 25. Februar 2018) abstellen. Diese Entscheidung verkündete Anders Solheim, der Vorsitzende von "Antidoping Norge", in der norwegischen Zeitung Aftenposten.

Als Grund nannte Solheim die anhaltende Unklarheit darüber, wer für die Kosten der Antidoping-Einsätze aufkommen wolle. Zudem beklagte der Funktionär den mangelnden Willen, "die Antidoping-Arbeit international zu priorisieren."