Berlin (dpa) - Die deutschen Städte haben auf die Bedeutung des Familiennachzugs für die Integration von Flüchtlingen hingewiesen, zugleich aber vor einer Überforderung der Kommunen gewarnt. Man habe die Erfahrung gemacht, dass "in einem überschaubaren Bereich" der Nachzug enger Familienangehöriger die Integration erleichtern könne, sagte der neue Präsident des Deutschen Städtetags, Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe. Die kluge Lösung bestehe darin, die Städte nicht überfordern, aber auch die Integrationschancen Geflüchteter nicht zu beeinträchtigen.