Tokio (SID) - Für den berühmten mongolischen Sumo-Ringer Harumafuji hat die verhängnisvolle Prügelei mit einem Rivalen vor rund zwei Monaten nun auch juristische Folgen. Gegen den 33-Jährigen, der im Zuge des Skandals Ende November bereits seinen Rücktritt erklärt hatte, ist in Japan vor Gericht Anklage erhoben worden. Harumafuji muss mit einer Geldstrafe rechnen.

Harumafuji und sein Landsmann Takanoiwa waren Ende Oktober in einer Bar in der japanischen Stadt Tottori unter Alkoholeinfluss in Streit geraten. Dabei erlitt Takanoiwa einen Schädelbasisbruch. Harumafuji, dessen richtiger Name Davaanyam Byambadorj lautet, wies Berichte zurück, nach denen er seinen Rivalen mit einer Bierflasche getroffen habe. Der 27 Jahre alte Takanoiwa war bewusstlos in ein Krankenhaus eingeliefert worden.

Harumafuji war einer von nur vier aktiven Yokozuna. Dies bezeichnet den höchsten Rang im Sumo-Ringen.