Berlin (AFP) SPD-Vorstandsmitglied Matthias Miersch hat Forderungen aus der eigenen Partei zurückgewiesen, dass SPD-Chef Martin Schulz bei einer Neuauflage der großen Koalition auf ein Ministeramt verzichten sollte. "Selbstverständlich" könne Schulz in einem möglichen "GroKo"-Kabinett sitzen, sagte Miersch am Dienstag im ARD-"Morgenmagazin". Zuvor hatte der designierte thüringische SPD-Chef Wolfgang Tiefensee Schulz zum Verzicht auf ein Ministeramt aufgefordert.