Peking (dpa) - Die britische Premierministerin Theresa May hat ihren Besuch in Peking fortgesetzt. Auf dem Programm stand ein Treffen mit Chinas Präsidenten Xi Jinping. Beide wollten sich am Abend zu einem Essen treffen.

Zum Auftakt ihrer dreitägigen Visite war May am Mittwoch mit dem chinesischen Ministerpräsidenten Li Keqiang zusammengekommen. Vor dem Hintergrund des geplanten Ausstiegs Großbritanniens aus der Europäischen Union sprach sich May für einen Ausbau der Wirtschaftskooperation mit China aus. Es gebe "​vieles, was im Handelsbereich gemacht werden kann"​, sagte May bei dem Treffen. 

Auch Menschenrechtsfragen sowie die Lage in der ehemaligen britischen Kronkolonie Hongkong, wo Peking einen härteren Kurs gegen demokratische Aktivisten fährt, brachte sie bei ihrem Besuch zur Sprache. May wird von einer großen Wirtschaftsdelegation mit rund 50 Unternehmensführen begleitet. Nach ihrem Treffen mit Xi Jinping reist die Premierministerin weiter nach Shanghai, wo sie am Freitag auf einem Wirtschaftsforum sprechen soll.